Thursday, February 02, 2006

Verbunden

Schlichtes Liebesgedicht

Ich lege meine Hand auf deine.
Deine Augen ruhen
einen erträglichen Moment
in meinen aus.
Meine Sätze fügen
sich nahtlos an deine
und deine ergänzen,
was ich vergessen habe.
Wir gehen gemeinsam
in die Stille ein,
die wir unserer Liebe erlauben.
Wir stehen auf
und auferstehen
in der Begeisterung
für die Entschiedenheit
die wir versuchen zu leben.

Wir ehren die Grenze,
die den Freiraum umrandet,
den wir unseren Seelen schulden.
Ich übe es, auszuhalten,
daß du ein Geheimnis bist
und daß ich in deiner Gegenwart
manchmal ebenso eines werde.

(Ulrich Schaffer)

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