Unterschiedliche Wahrnehmung
Du sagst:
eine Blume,
und schon blüht mir am Weg die Kamille.
Du aber dachtest an Mohn.
Du sagst: ein Vogel,
schon fliegt mir der Stieglitz davon.
Du dachtest: ein Sperber.
Du sagst: ein Haus,
und ich stehe unterm schützenden Giebel.
Du aber, du stehst unterm Himmel auf einem flachen Dach.
Und sagst: ein Kind,
Und ich spüre seine Hand in der meinen.
Du aber dachtest nur:
irgendein Kind,
eine fremde Blume,
irgendein Vogel,
ein Haus irgendwo.
Du sagst: das Meer,
und du denkst es dir blau,
und meines wird zu Blei.
Und Himmel und Berg und ein Schiff,
ich bitte dich Schweige!
Ich will dich lieben.
Christine Brückner
eine Blume,
und schon blüht mir am Weg die Kamille.
Du aber dachtest an Mohn.
Du sagst: ein Vogel,
schon fliegt mir der Stieglitz davon.
Du dachtest: ein Sperber.
Du sagst: ein Haus,
und ich stehe unterm schützenden Giebel.
Du aber, du stehst unterm Himmel auf einem flachen Dach.
Und sagst: ein Kind,
Und ich spüre seine Hand in der meinen.
Du aber dachtest nur:
irgendein Kind,
eine fremde Blume,
irgendein Vogel,
ein Haus irgendwo.
Du sagst: das Meer,
und du denkst es dir blau,
und meines wird zu Blei.
Und Himmel und Berg und ein Schiff,
ich bitte dich Schweige!
Ich will dich lieben.
Christine Brückner

0 Comments:
Post a Comment
<< Home