Indianerweisheit
Ich gehe mit meinem Sohn ins Freie
und zeige ihm einen Baum
lasse ihn die Blätter berühren,
das ist ein Blatt, sieh her,
es ist grün, es hat Adern,
so ist es geformt
,greif´s an.
Er berührt das Blatt.
und der Zweig zittert mit,
dicke Händchen greifen
ungestüm und zärtlich
nach dem, was ich ihm zeige.
Ich lasse ihn barfuß
auf dem Boden stehn,
diese Erde spüren,
braune Erde und Kiesel,
festen Lehm,
Samen haben es schwer,
darin Wurzel zu fassen, erst Sand
und Blätter, Zweige und Dünger
machen den Boden fruchtbar.
Das alles sage ich ihm.
Simon J. Ortiz,
Acoma-Pueblo Indianer, geb.1941
aus "Weisheit der Indianer",
Indianertexte der Gegenwart
und zeige ihm einen Baum
lasse ihn die Blätter berühren,
das ist ein Blatt, sieh her,
es ist grün, es hat Adern,
so ist es geformt
,greif´s an.
Er berührt das Blatt.
und der Zweig zittert mit,
dicke Händchen greifen
ungestüm und zärtlich
nach dem, was ich ihm zeige.
Ich lasse ihn barfuß
auf dem Boden stehn,
diese Erde spüren,
braune Erde und Kiesel,
festen Lehm,
Samen haben es schwer,
darin Wurzel zu fassen, erst Sand
und Blätter, Zweige und Dünger
machen den Boden fruchtbar.
Das alles sage ich ihm.
Simon J. Ortiz,
Acoma-Pueblo Indianer, geb.1941
aus "Weisheit der Indianer",
Indianertexte der Gegenwart

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